Institut für klinische rehabilitation
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Über die methode

Behandlung der Patienten mit Pathologien des Stütz- und Bewegungsapparates. Grundlagen des Behandlungsverfahrens.

Bei Patienten mit Pathologien des Stütz- und Bewegungsapparates wird als Grundbehandlungsverfahren das weltweit einmalige chirurgische Verfahren  - die Etappenfibrotomie – eingesetzt, die von Doktor der Medizinwissenschaften, Professor V.B. Ulzibat entwickelt und erstmals eingesetzt wurde. Dieses Verfahren beruht auf der Beseitigung der lokalisierten Muskelkontrakturen (Narben) und des Schmerzsyndroms (Patent der Russischen Föderation №1621901, Priorität 24.09.87).

Der Sinn des Verfahrens liegt darin, die fibrotischen, den Muskel verkürzenden Bindegewebsbrücken mit einem speziellen Skalpell (Patent der Russischen Föderation  №1560143) ohne großen Hautschnitt zu zerschneiden.

Zu den Vorteilen der Etappenfibrotomie im Vergleich zu anderen Operationen an Skelettmuskeln zählen:

Die Behandlung wird in mehreren Etappen durchgeführt. In jeder Etappe werden gleichzeitig 10 bis 16 Muskelkontrakturen behoben  - unter Allgemeinanästhesie; unter Lokalanästhesie – 4 bis 6 pro Etappe. Die Operationstermine werden in jeder Etappe bei entsprechender Anmeldung mit dem Patienten oder seinen Verwandten (Eltern) abgestimmt.
Weitere Operationstermine hängen vom Grad der Bewegungsstörungen, Vorliegen von begleitenden Erkrankungen sowie von der Wachstumsintensität (bei Kindern) ab.
Da der Eingriff patientenschonend ist, ist die postoperative Rehabilitation kürzer und die Wiederherstellung der Beweglichkeit  wird schneller erreicht: von 5-7 Tagen bis 3-4 Wochen (je nach Eingriffsumfang).

Die Beseitigung von Muskelkontrakturen und Schmerzsyndrom ermöglicht es, eine größere Bewegungsfreiheit zu erreichen, fördert die Entwicklung von neuen, zuvor nicht gekannten Bewegungsfähigkeiten.
Die Erhöhung der allgemeinen Bewegungsaktivität fördert die geistige Entwicklung, trägt zur Erweiterung des Gesichtskreises bei, lässt eine sichere Selbstversorgung erreichen. In schweren Fällen wird die Versorgung des Patienten wesentlich erleichtert.

Eine hohe Effizienz operativer Behandlung und die einmaligen Methoden ziehen Patienten aus verschiedenen Städten der Russischen Föderation sowie aus dem Ausland in unsere Klinik an (aus der Ukraine, aus Weißrussland, der Moldau, Kasachstan, Usbekistan, Kirgisien, Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Estland, Lettland, Spanien, Griechenland, Serbien, Montenegro, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Italien, Polen, Deutschland, der Schweiz, den USA, Israel, Indien, Argentinien, Australien).

Im Laufe von 16,5 Jahren wurden 29 839 Patienten behandelt (Stand vom 31.12.08), darunter  23 572  Kinder (79%). Im Jahresdurchschnitt werden bei uns 3500 Patineten operiert.
Der Anteil der ICP-Kinder an der Gesamtzahl der Patienten beträgt  90%. Der Anteil der Patienten mit spastischer Tetraparese und spastischer Diplegie an der Gesamtanzahl der operierten ICP-Patienten betrug 75,2%. Bei 94 % der Patienten ließen sich Bewegungsstörungen mittleren Schweregrades und schwere Bewegungsstörungen feststellen.

Aus der durch unabhängige Experten aus verschiedenen Städten Russlands sowie Mitarbeiter des Instituts durchgeführten Analyse der Langzeitergebnisse der Behandlung geht hervor, dass in 75-88% der Fälle ein positiver klinischer Effekt in Form von erhöhtem Bewegungsumfang, Entwicklung neuer und Verbesserung der bereits vorhandenen Bewegungsfähigkeiten erzielt ist.

Bei 10-18% der Patienten wurden in der analysierten Etappe der Studie keine wesentlichen Veränderungen festgestellt, in 1-3% der Fälle wurde die Entstehung  von Schmerzen in den früher nicht operierten Muskelzonen als Verschlechterung aufgefasst. Die mit Schmerzen verbundenen Veränderungen hatten vorübergehenden Charakter und wurden in den weiteren Behandlungsetappen beseitigt. Bei lokalisierten Schmerzen oder lokalen Muskelkontrakturen betrug die Effizienz der durchgeführten Etappenfibrotomie 96,3-97,7%.

Außerdem wurden in 35-87% der Fälle zusätzliche positive Effekte festgestellt: Verbesserung von Sprech-, Kau- und Schluckfähigkeit, emotionalen Verhaltensweisen, Gedächtnis, Konzentrationsfähigkeit, Schlaf, Appetit, Verringerung von Schielstellung, Nystagmus, Speichelfluss, Verbesserung der Seh- und Hörfähigkeit, Normalisierung des Urinierens und der Defäkation.
Bei Beobachtungen von Patienten, die im Laufe von 16,5 Jahren durchgeführt wurden, ließ sich bestätigen, dass der operative Eingriff im Stadium der Entstehung von Muskelkontrakturen optimal ist, bevor schwer behebbare Muskelkontrakturen und Gelenkdeformitäten entstanden sind.

Deshalb sollte die operative Behandlung im frühen Alter (bis zum 3-5. Lebensjahr) eingesetzt werden, um einen nachhaltigen positiven Effekt bei minimalem Eingriff möglichst schnell zu erzielen. *

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.ulzibat-dcp.ru/statistika.html